Die Stadt Pirapemas

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Auf Grund der besonderen Lage von Pirapemas am Fluss Itapecurú ohne Brückenübergang und der vielen Sand und Schotterwege, sind neben dem Fahrrad das Allradfahrzeug und Boote die gängigen Verkehrsmittel. Pirapemas ist der indianische Name für einen Fisch, der in früheren Jahren den Itapecuru bevölkerte, mittlerweile allerdings durch Überfischung und Verlandung des Flusses fast ausgestorben ist.

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Die Stadt entstand ursprünglich als kleine Ansiedlung im 19. Jh., Ursprünge sicher auch schon früher, direkt am Ufer des Flusses. Dort wurde auch die erste Kapelle mit dem Patronat Nossa Senhora da Conceição – Unsere liebe Frau von der unbefleckten Empfängnis – gebaut. Als dann Anfang des 20 Jh. eine Eisenbahnstrecke von São Luis, der Landeshauptstadt, entlang dem Itapecuru gebaut wurde, verlagerte sich die Stadt etwa drei Kilometer westlich an die Eisenbahnlinie, die auch heute noch mitten durch die Stadt führt.

In Pirapemas leben etwa 15.000 Menschen, davon etwa die Hälfte in der Stadt, die anderen verstreut in kleinen Dörfern auf dem Land.

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