Pirapemas und die Wasserfluten des Flusses „Itapecuru“ im Frühjahr 2009

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Im Frühjahr 2009 hat es ungemein viel geregnet in der Region Nordost Brasilien. Viele Orte, die an den Flüssen der Region liegen, waren von Überschwemmungen betroffen, so auch Pirapemas durch den Fluss Itapecuru.

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Die Menschen sind in den Schulen untergebracht gewesen und haben zum Teil ihre Habseligkeiten zu Fuß oder mit Booten retten können, allerdings ihre aus Lehm gebauten Häuser zum Teil verloren. Die einzige Zufahrtsstrasse, Pirapemas liegt etwa 45 km von der Bundesstrasse entfernt, ist mehrfach unterbrochen gewesen, weil das Wasser sich neue/alte Wege gesucht und dabei die Strasse teilweise zerstört hat.

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Die Menschen dort sind gewohnt mit Schwierigkeiten im Leben umzugehen und haben ihre Improvisationstalent wieder einmal beweisen müssen, damit Lebensmittel, Kraftstoff, Medikamente usw. überhaupt in die Stadt haben kommen können.

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Es war dennoch allgemeiner Ausnahmezustand, denn in Pirapemas waren ca. 1500 bis 2000 der 15.000 Einwohner direkt oder indirekt von den Überschwemmungen betroffen.

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Was vielen nun fehlt ist die nicht eingebrachte Ernte, denn das Wasser hat auch viele Felder zerstört und mit der Ernte nicht nur die lebensnotwendigen Nahrungsmittel, sondern auch das Saatgut für die nächste Aussaat zu Beginn der nächsten Regenzeit im Dezember.

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Staatliche Hilfen kommen spärlich und die Meisten haben in Eigenleistung begonnen ihre Häuser/Hütten wieder aufzubauen und sich um die Versorgung ihrer Familien zu kümmern. Mittlerweile hat auch der Schulbetrieb, der von April bis Mai ruhte, wieder begonnen, allerdings sind auch dort Juli/August Ferien.

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