Zur Geschichte des Kolumbariums St. Antonius

Ein kurzer Rückblick in die Geschichte der ehemaligen St.-Antonius-Kirche

Am Karfreitag 1960 wurde das alte Missionskreuz in einer Prozession von der St.-Amandus-Kirche aus nach Hachhausen gebracht und dort aufgestellt, wo die neue Tochterkirche St. Antonius entstehen sollte. Im September konnte der Grundstein gelegt werden, ein 400 Jahre alter Stein aus der St.-Amandus-Kirche.

Am 15. Oktober 1961 wurde schließlich die St.-Antonius-Kirche durch Weihbischof Heinrich Baaken geweiht und diente seitdem den Katholiken im Stadtteil Hachhausen und den angrenzenden Bauernschaften als Pfarrkirche. Im Umfeld der St.-Antonius-Kirche wuchs neues Gemeindeleben. Pfarrheim, Kindergarten und Pfarrhaus wurden errichtet und mit Leben erfüllt.

Nach der Zusammenlegung der Gemeinden St. Antonius (Hachhausen) und St. Josef (Hagem) diente die St.-Antonius-Kirche seit 2005 der neu errichteten Gemeinde St. Josef (Hagem) und seit 2010 der neu errichteten Gemeinde St. Amandus als Gottesdienstraum. Im Herbst 2011 wurde das 50-jährige Weihejubiläum der St.-Antonius-Kirche mit einem großen Pfarrfest gefeiert.

Während der Renovierung der St.-Amandus-Kirche im Sommer und Herbst 2012 versammelte sich die Gottesdienstgemeinde der Pfarrkirche St. Amandus gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern der St.-Antonius-Kirche dort zur Hl. Messe. Im Rahmen besonders gestalteter Gottesdienste konnte die Gemeinde im September und Oktober 2012 von der St.-Antonius-Kirche als Gottesdienstraum Abschied nehmen. Einen Brief von Pfarrer Limberg und die Angebote zum Abschied finden Sie hier als PDF-Datei. Aus dem außerdem angebotenen Erzählcafé ist eine Broschüre hervorgegangen, die Sie hier als PDF-Datei finden (Datei folgt noch).

Am 27. Oktober 2012 wurde die St.-Antonius-Kirche im Anschluss an eine letzte Hl. Messe, der Weihbischof Dieter Geerlings vorstand, profaniert. Das Allerheiligste und die Bücker-Bibel wurden in einer Prozession in die St.-Amandus-Kirche übertragen auf dass die Mitglieder der ehemaligen Gemeinde St. Antonius dort und in den anderen Kirchen der Gemeinde ihren Glauben weiter leben können.

Im November 2012 nahm ein Ausschuss seine Arbeit auf, der auf der Grundlage eines Entwurfes des Architekturbüros Feja + Kemper aus Recklinghausen die Umgestaltung der ehemaligen St.-Antonius-Kirche bis zur Eröffnung als Kolumbarium begleitete. Den Entwurf, wie er dem dem Wettbewerb zugrunde lag, der jedoch im Zuge der weiteren Planungen überarbeitet wurde, finden sie hier als PDF-Datei (7 MB!) ebenso wie die Erläuterungen der Architekten zu ihrem Entwurf sowie einen Newsletter vom Oktober 2013, in dem über den Zwischenstand der Planungen berichtet wurde.

Social

Bei Facebook teilen