Bisherige Angebote

2016: NUNSOLO DAHEIM: 5-teiliger Abend-Kreis für Frauen zur Neuorientierung nach dem Tod ihres Partners

Ab 05. April bis 07. Juni 2016 alle 14 Tage im Reinhard-Lettmann-Haus, Kirchstraße 23, jeweils von 18:00 bis 20:30 Uhr incl. Abendimbiss.

In diesen 5 Treffen ist Zeit und Raum mit anderen betroffenen Frauen den Weg der Trauer zu gehen, einander beizustehen und zu ermutigen, die Selbstfürsorge zu entdecken und zu stärken, um sich in der fremden Situation zurecht zu finden. Es werden die Anliegen der Frauen im Mittelpunkt stehen und miteinander bedacht. 

Leitung
Maria Hölscheidt, Pastoralreferentin
Sabine Popiolek-Büse, Ehrenamtliche Trauerbegleiterin

Teilnahmegebühr: 20,- € (zu zahlen beim 1.Treffen)

Anmeldung:
Bis zum 20. März 2016 im Pfarrbüro St. Amandus, Kirchstr. 25, 45711 Datteln, Tel.: 02363/5652-0, E-Mail: info@st-amandus-datteln.de 

2015: NUNSOLO DAHEIM: 5-teiliger Abend-Kreis für Frauen zur Neuorientierung nach dem Tod ihres Partners

Ab 06. Oktober bis 01. Dezember 2015 alle 14 Tage im Reinhard-Lettmann-Haus, Kirchstraße 23, jeweils von 18:00 bis 20:30 Uhr incl. Abendimbiss.

In diesen 5 Treffen ist Zeit und Raum mit anderen betroffenen Frauen den Weg der Trauer zu gehen, einander beizustehen und zu ermutigen, die Selbstfürsorge zu entdecken und zu stärken, um sich in der fremden Situation zurecht zu finden. Es werden die Anliegen der Frauen im Mittelpunkt stehen und miteinander bedacht. 

Leitung
Maria Hölscheidt, Pastoralreferentin
Sabine Popiolek-Büse, Ehrenamtliche Trauerbegleiterin

Teilnahmegebühr: 15,- € (zu zahlen beim 1.Treffen)

Anmeldung:
Bis zum 25. September 2015 im Pfarrbüro St. Amandus, Kirchstr. 25, 45711 Datteln, Tel.: 02363/5652-0, E-Mail: info@st-amandus-datteln.de 

2014: „NUNSOLO DAHEIM“

Das Angebot „NUNSOLO UNTERWEGS“ (eine Kurzreise nach Bad Zwischenahn zur Neuorientierung von Frauen nach dem Tod ihres Partners) kann in diesem Jahr nicht stattfinden, da die erforderliche Teilnehmerinnenzahl nicht erreicht wurde. Um aber für alle Interessierte doch ein Angebot zu machen, bei dem der zeitliche und finanzielle Aufwand nicht so hoch ist wie bei so einer Reise, laden Frau Hölscheidt und Frau Popiolek-Büse vom 28.-30. April 2014 deshalb nun zu einem 3teiligen Seminar „NUNSOLO DAHEIM“ ein.

Jeweils von 18:00 bis 21:00 Uhr wird Gelegenheit sein, sich auszutauschen, Orientierung und Unterstützung für den persönlichen Trauerweg zu finden, in Gemeinschaft zu Abend zu essen und Impulse zur Selbstfürsorge und Entspannung zu bekommen.

Das Seminar findet im Amandushaus, Nonnenrott 3 statt. Anmeldung sind möglich bis zum 17.4.14 im Pfarrbüro St. Amandus (Tel. 5652-0) Kirchstr. 25.

Die Teilnahmegebühr (15,- €) wird bei Seminarbeginn eingesammelt (Abendimbiss incl.).

Herzliche Einladung!

2013: Trauernd im Advent

Nicht für alle ist der kommende Advent Anlass zur Vorfreude und gemütlichen Einstimmung auf das Weihnachtsfest, sondern eher eine schmerzvolle Zeit, die der Trauer um einen lieben Menschen scheinbar noch Nahrung gibt. Viele Klänge, Düfte und Gedanken lassen Erinnerungen an die gemeinsam erlebten Feiertage bedrückend nahe kommen.

Also ist Advent nichts für Menschen in Trauer? „In hartem Elend liegt es hier, in Tränen seufzt es auf zu dir“ singt ein Adventslied der Kirche.

Trost und Zukunft- das sind eigentlich die wesentlichen Themen auf dem Weg nach Weihnachten!

Zu einem Treffpunkt „Trauernd im Advent“ sind alle eingeladen,
- die sich wünschen, mit der eigenen Trauer in den Festtagen zurecht zu kommen,
- die mal unter denen sein möchten, denen auch die Weihnachtsstimmung fehlt, oder
- die auch für sich Advent erleben wollen, ohne dass da die Tränen und traurigen Gedanken stören.

Eine Anmeldung im Pfarrbüro wäre hilfreich!

Treffen ist am 16. Dezember im Amandushaus um 18.00 Uhr mit kleinem Abend-Imbiss.

2013: Vom Kirchof zum Aschestreuplatz - Über den Wandel in der deutschen Bestattungskultur

Vortrag und Austausch mit Frau Maria Hölscheidt

Offener Gesprächsabend am Montag, 18.November 2013, um 19:00 Uhr im Amandushaus (Nonnenrott). Keine Anmeldung nötig!

Kultur findet auch seinen Niederschlag im Umgang mit den Verstorbenen, in der Art, wie sie bestattet werden und wie die Menschen trauern und wie sie mit ihren Erinnerungen umgehen.

Andere Zeiten – andere Sitten: Aber was ist zeitgemäß, wann wird es pietätlos? Was hilft einem bei einer Entscheidung zwischen den Angeboten?

Zu einem Austausch über diese Lebensfragen sind alle Interessierte herzlich eingeladen!

2013: Trauernde aus Datteln folgten Einladung nach Münster

Bistum Münster lud Menschen ein, deren Partner verstorben ist

Drei Witwen, zwischen 48 und 74 Jahre alt, machten sich gemeinsam mit Pastoralreferentin Maria Hölscheidt auf den Weg nach Münster zum "Tag für alle, deren Partner verstorben ist". Die Dattelner Trauernden fühlten sich angesprochen und bereichert. „Warum ist man eigentlich immer so zögerlich, zu so etwas zu gehen, wo es einfach nur gut tut.“ fragte sich am Ende eine von ihnen. Der persönliche Segen und die guten Gespräche mit wildfremden Menschen haben sie beeindruckt. Maria Hölscheidt hofft, dass im nächsten Jahr noch mehr Betroffene aus Datteln genügend „Traute“ haben, dorthin zu fahren. Sie wird sie gern wieder begleiten.

Bistum Münster lud Menschen ein, deren Partner verstorben ist

Der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, hat am Samstag, 12. Oktober 2013  im voll besetzten St.-Paulus-Dom in Münster einen Gottesdienst mit Menschen gefeiert, deren Partnerin oder Partner verstorben ist.

Bischof Genn sprach den Trauernden Trost und Zuversicht zu: "Die Feier dürfen Sie als unsere Solidarität und unser Mitleid verstehen."

Solidarität gelte nicht nur in Bereichen wie der Politik, sondern auch für das kirchliche Miteinander, versicherte der Bischof den Anwesenden. Auch wenn der Alltag wieder da sei, befänden sich viele Angehörige nach dem Tod des geliebten Menschen in einem Loch. "Und für die anderen ist es so, als sei nichts gewesen", wusste er. "Deshalb darf es für Sie eine gute Tradition sein, zur Feier der Auferstehung Jesu Christi zu kommen. Hier dürfen Sie erleben, Sie sind nicht allein", sagte der Bischof.  Vielleicht habe mancher vor dem Grab des Partners gestanden und damit gehadert, dass nicht alle Probleme gelöst gewesen seien. "Sie dürfen hoffen, dass Gott es gerade richtet", tröstete Bischof Genn. Er ermunterte die Trauernden, für die dunklen Stunden ein Wort zu bewahren, das ihnen von Gott zugesprochen werde. "Das kann Ihr Leben ganz und gar prägen." Er selbst habe diese Erfahrung bei seiner Mutter gemacht. Sie habe Worte des Apostels Paulus auf das Totenbild ihres Mannes setzen lassen: "Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn." Gottes Wort zu bewahren, gebe Hoffnung und Kraft, sagte Genn.

Viele Trauernde folgten am Ende des Gottesdienstes der Einladung des Bischofs  zur Einzelsegnung. "Dieser Segen ist für mich etwas ganz Besonderes", berichtete Guste Olthoff aus Heek. Die Witwe war nicht zum ersten Mal in Münster mit dabei. "Die gesamte Feier gibt mir ganz viel", sagte sie. Zu wissen, dass man in der Trauer nicht allein ist, lag auch Reinhilde Heming besonders am Herzen. "Ich möchte, dass der Schmerz angesprochen wird", sagte die Teilnehmerin aus Heek, die ihren Mann verloren hat. Den Tod ihrer Tante versuchte die Münsteranerin Anja Brinkmann zu verarbeiten. "Ich habe hier das Gefühl, mit meiner Trauer nicht allein zu sein", freute sich die junge Frau. Sie wollte auch am Nachmittagprogramm teilnehmen, das die Hauptabteilung Seelsorge des Generalvikariats vorbereitet hatte. Hier waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem eingeladen, den Dom oder das Euthymia-Zentrum zu besichtigen. Ebenso gab es die Gelegenheit, sich in Gesang, Gebet, Gespräch und Musik mit der Trauer auseinanderzusetzen. "Mich interessiert vor allem der Erfahrungsaustausch mit den anderen", berichtete Anja Brinkmann. "Das muss ja nicht für die Ewigkeit sein, aber für diese Phase jetzt ist das sehr wichtig."

Unterer Text und Foto: Bischöfliche Pressestelle, Dr. Stephan Kronenburg
Kontakt: pressestelle@bistum-muenster.de

2013: Nunsolo unterwegs – verwitwete Frauen genießen Auszeit in Bad Zwischenahn

Allein in Urlaub fahren…- gar nicht so leicht, wie es sich anhört. Für verwitwete Frauen kann das ein mühsame Angelegenheit sein: Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse rühren an die Trauer, etwas Neues auszuprobieren erfordert Mut und Kraft, die im Erschöpfungsgefühl nach langer Pflege oder tiefer Trauer nicht abrufbar sind…

14 Frauen haben sich einander angeschlossen und sind in Begleitung von Pastoralreferentin Maria Hölscheidt und Frau Sabine Popiolek-Büse  für 4 Tage „raus“. Ein gemütliches Hotel mit guter Küche, ein Kurort mit herrlichen Anlagen und Angeboten, thematisch gestaltete Treffpunkte am Tag, die Unterstützung und Halt boten  und darin ein freundliches behutsames Miteinander –das waren die wohltuenden Zutaten dieser Tage zu Neuorientierung.

„Obwohl ich schon seit über 10 Jahre alleine bin, habe ich die Zeit hier gut nutzen können um mich und meine Geschichte neu zu entdecken und wurde ermutigt, meinen Weg weiter zu gehen.“ , resümierte eine Teilnehmerin beim Abschied. Den 1. Mai verbrachte die Gruppe ganz  traditionell mit Maibaumaufstellen, Maientanz und einem Maigang im Park der Gärten, wo der Traum der Rhododendron-Blüte sich trotz Sonnenschein nur  zaghaft zeigte.

Zeit zu haben außerhalb des Alltags, Einzuüben, mehr auf sich zu achten, Verständnis für die manchmal widersprüchlichen Bedürfnisse und Gemütsverfassungen zu finden und sich gegenseitig zu stützen, das gelang in diesen Tagen zwischen sehr verschiedenen Frauen, die sich vorher nicht kannten.  Da fiel der Abschied nicht leicht, aber es wird ein Nachtreffen geben, bei dem auch überlegt werden soll, ob und wie diese gegenseitige Bereicherung fortgeführt werden kann.

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